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SG-News KW 18/2020

Kaderplanung der SG-Löwen für eine ungewisse Saison 2020/2021 vorerst abgeschlossen!


Nachdem der Badische Handballverband die Saison 2019/2020 aufgrund der Corona-Pandemie abbrechen musste und den Empfehlungen des DHB für die kommende Runde folgt (nur Aufsteiger, keine Absteiger), werden in der Badenliga wohl 16 statt 14 Mannschaften an den Start gehen. Der TSV Birkenau steigt als Badischer Meister in die BWOL auf und aus der Verbandsliga rücken mit dem TV Eppelheim, TSV Rot und HSV Hockenheim gleich drei Mannschaften in die höchste Badische Spielklasse nach.


Auch wenn niemand sagen kann, wie und wann es im Handballsport weitergeht, haben die Offiziellen der SG Löwen die Weichen für die Zukunft gestellt.

Das Trainerduo Mario Donat und Martin Doll, unterstützt von Carsten Klavehn werden weiterhin das „Löwenrudel“ , dass zum größten Teil zusammen bleibt, anführen.


Leider gibt es im Spielerkader auch ein paar Veränderungen. So werden wir auf unseren „Fels in der Brandung“, Robert Dulina in Zukunft verzichten müssen. Der Keeper kann aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Marlon Lierz hatte den Verantwortlichen schon vor der vergangenen Runde mitgeteilt, dass er seine Handballschuhe ab Mai nicht mehr schnüren wird und sich ganz auf sein Berufs- und Privatleben konzentrieren wird. Auch eines unserer Urgesteine, Martin Geiger möchte mehr Zeit mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn verbringen. Er wird etwas kürzer treten und unsere zweite Mannschaft unterstützen. Einen herben und unerwarteten Verlust haben die Löwen mit Nikola Pugar zu verzeichnen. „Niki“, einer unserer „jungen Wilden“ spielte seit der E-Jugend für die Löwen. Neben den badischen Meisterschaften in der B- und A-Jugend sowie der Qualifikation zur A- Jugend-Bundesliga, schaffte er bereits als 17jähriger den Sprung ins BWOL-Herrenteam der SG und war seitdem nicht mehr wegzudenken. Mitte März informierte er die sportliche Leitung der SG Heddesheim, dass er aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird und sich dem Verbandsliga-Meister TV Großsachsen II anschließen wird. Die Löwen wünschen allen Vieren alles Gute für die Zukunft und hoffen Sie bald wieder zu sehen. Eine offizielle Verabschiedung wird noch folgen.

Die offene Kreisposition konnte durch Peter Stottko besetzt werden, der vom Pfalzligisten TG Oggersheim zu den Löwen stößt. Vom TV Bammental kommt Nils Trautner, Jahrgang 1997, der im Rückraum variabel einsetzbar ist. Zurück aus seinem Auslandssemester ist Marvin Karpstein, der das Angriffsspiel weiterhin lenken wird. Auch der erfahrene Halblinke Simon Gans, der seit Januar diesen Jahres das Löwentrikot trägt, hat seine weitere Zusage gegeben.


Weiterhin verfolgt die SGH das Konzept, junge Spieler in die Herrenmannschaften zu integrieren. So kommen aus der letztjährigen A-Jugend Tom Stephan, der in der vergangenen Saison bereits in beiden Herrenteams mehrfach eingesetzt wurde und Nick Gellert, der sowohl auf Linksaußen und im Rückraum einsetzbar ist. Der Heddesheimer Maurice Linker, der nach seiner Jugendzeit bereits im letzten Jahr das Tor der 2. Mannschaft hütete, soll als 3. Torhüter an die 1. Herrenmannschaft heran geführt werden und sich in beiden Herrenteams weiterentwickeln. Auch Felix Abt, der noch mittels Zweitspielrecht in der A Jugend der SGL spielberechtigt ist, steht im Kader der SG Löwen. Weitere junge Talente, wie Paul Lehmann, Philipp Kirschner, Timon Ulbrich sollen über die 2. Mannschaft herangeführt werden.


Badenliga-Kader 2020/2021 SG Heddesheim:

Torhüter: Marc Kolander, Kevin Mzyk, Maurice Linker; Linksaußen: David Walzenbach, Julius Schwechheimer, Nick Gellert; Rückraum: Martin Doll, Christopher Hindrichs, Marvin Karpstein, Tom Stephan, Philipp Badent, Simon Gans, Nils Trautner, Felix Abt; Rechtsaußen: Niko Kettner, Björn Skade, Kreis: Jonas Bauer, Peter Stottko; Trainer: Mario Donat, Martin Doll, (Co) Carsten Klavehn, (TW) Thorsten Günther; Physio: Caro Kolander.


Handballminis – Teil 1

Es ist ruhig geworden in der Nordbadenhalle und im Mitteilungsblatt bekommt man auch nichts mehr zu lesen von unserer SG. Nachdem ich bei unserem Pressewart Theo Geiger nachgefragt habe, bekam ich die Antwort: „Schreib was, dann wird auch was gedruckt.“Gesagt getan:


Mit einem Paukenschlag wurde die Spielrunde der Handball-Jugend beendet. Kein Training, keine Spiele! So wurde auch das letzte Spielfest der Minis abgesagt.

Nach den Osterferien ist normalerweise der Zeitpunkt, zu dem die neuen Jugendmannschaften gebildet werden, das bedeutet, der ältere Jahrgang steigt in die nächsthöhere Jugend auf.


Bei uns Minis wechseln die Kinder mit neun Jahren in die männliche, beziehungsweise weibliche E-Jugend. Für uns Betreuer (Bärbel, Thilo und Moni) jedes Jahr ein schwerer Schnitt, denn oft sind die Kids vier Jahre unter unseren Fittichen. Am Anfang wollen die meisten noch geknuddelt werden. Dann werden sie älter und wir sehen, wie sie sich entwickeln, den Ball mehr und mehr beherrschen.


Dann kommt der Abschied: Das letzte Minitraining ist immer ein Training der besonderen Art. Nur die „Großen!“ - Mit einem kleinen Buffet und Familien. Bei diesem Training ist die Nordbaden-Halle bunt wie nie. Eltern gegen Kinder, Aufwärmspiele, Übungen mit dem Ball und zum Abschluss das Handballspiel. Da wollen Papa und Mama ihren Kindern zeigen, wo der Hammer hängt.

In diesem Training weiß man nie, wer ehrgeiziger ist!


An alle, die in diesem Jahr gehen, Sebastian, Tomek, Eldjon, Ledion, Lein, Ben, Samuel, Wolfgang, Tina, Emilia, Nehla, Efteliya, und Amelie: Das holen wir auf jeden Fall nach!



Handballminis – Teil 2


„ Die Minis der SG Heddesheimer haben Power“


Donnerstags 15:30 Uhr Nordbaden Halle Heddesheim: Die Halle ist bereits gefüllt mit den kleinen Handballern und deren Eltern. Es herrscht ein Gewusel und Bälle fliegen. Die Betreuer der Superminis Thilo und unsere FSJ-lerin Marie sind startklar. Aber HALT, da fehlen meist noch 2 (!) Bärbel und Monika (ich). Fast jede Woche dasselbe: Fünf nach halb sind wir dann auch da, Es kann losgehen.

Zu Beginn sitzen wir alle auf dem Boden im Kreis und zählen einmal durch und vielleicht will jemand noch etwas wichtiges loswerden. Danach machen wir uns gemeinsam warm. Entweder spielen wir fangen oder wir rennen im Kreis erst ohne, dann mit Ball.


Circa 15:50 Uhr teilen wir die Handballer ein: Jüngere Jahrgänge in die eine Hallenhämlfte, die Älteren in die andere.

Die kleinen Spieler / Spielerinnen bekommen das Ballgefühl durch sehr gute Übungen näher gebracht. Deren Coach Thilo lässt sich jede Woche etwas Neues einfallen. Die Kinder haben sehr viel Spaß und so sollte es auch sein! Die Freude der Kinder spiegelt sich so nieder, dass immer wieder neue Gesichter zum Schnuppern ins Training kommen.


Die älteren Jahrgänge werden von Bärbel und mir ein weiteres Mal aufgeteilt, hier dann nach Stärke. Die eine Gruppe übt Torwürfe, die andere Übungen mit dem Ball. Nach circa 20 Minuten wird gewechselt.


Dann ist endlich kurz nach halb fünf und es wird Handball gespielt.


Zuerst ist die junge Truppe dran. Mannschaft eingeteilt - und los geht es. Viele voller Eifer, andere setzen sich schon mal gerne auf den Boden oder stehen da und erzählen. Schritte gibt es hier noch nicht, wir sind schon glücklich, wenn der Ball mal geprellt wird. Alle Eltern dieser Jahrgänge denken sich garantiert „das gibt nie was!“ Es macht Spaß hier zu zusehen.


Nach etwa 15 Minuten dürfen die alten Hasen ran. Zwei Mannschaften eingeteilt und los geht es. Diese Mannschaften müssen prellen und es wird auf auf „zwei Mal“ geachtet. Zwischendurch werden dann mal die Jungs ausgebremst, damit die Mädels auch zum Zuge kommen. Hier sieht man dann es ist Handball.

Besonders toll ist es, dass bei uns es wird nicht gefoult wird. Fließen mal Tränen, dann waren es meist unglückliche Begegnungen. Die Kinder reagieren auch fürsorglich. Wenn es mal zu chaotisch wird, muss eine der anwesenden Mütter uns unterstützen. Das war jedoch nie ein Problem. Unsere Kinder haben schon klasse Eltern.


Hervorzuheben ist hier der Papa von Erik und Ole. Wieso ?

Ganz einfach: Am Anfang war er nur Papa und jetzt trainiert er die Superminis. Danke Thilo.


Pünktlich werden wir nie fertig, aber irgendwann ist dann doch Schluss. Eine kurze Verabschiedung und dann rasen auch alle schon zu den Eltern.


Fortsetzung folgt: Mini Spielfeste

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